AKTION A.6 – Erarbeitung von allgemeinen Richtlinien für das Braunbär-Management auf Populationsebene und eines Managementplans für Slowenien und Kroatien

Diese Aktion richtet sich gegen eine der bekannten Hauptgefahren, die „Management Fragmentierung“. Bei dieser wichtigen Aktion schafft man die Grundlagen, um ein Umdenken von regionalem bzw. nationalem Management, auf ein Management auf Populationsebene zu bewirken.

Management -Dokumenten in allen Ländern fehlt es an einer internationalen Sichtweise. Das verhindert eine Verbesserung des operativen Bärenmanagements auf Populationsebene.

Das erste Ziel dieser Aktion ist es allgemein gültige Richtlinien zum Braunbären-Management auf Populationsniveau zu erstellen, dem alle internationalen Partner dieses Projekts, Slowenien, Kroatien, Italien und Österreich, zustimmen. Die Richtlinien sollen die Grundlage für ein Management auf Populationsniveau bei der norddinarischen Braunbärpopulation darstellen. Dabei kommt allerdings dem Management der Alpenpopulation mit deren Verbindung zu den Bären im Dinarischen Gebirge entsprechende Aufmerksamkeit zu.

Der zweite wichtige Schritt dieser Aktion ist das Erarbeiten und die Adaptierung der verbesserten Managementpläne für Braunbären in Slowenien und Kroatien als operative Dokumente für zukünftiges Management in den Kernzonen des Projektgebiets. Das Hauptziel ist es, eine verpflichtende enge Zusammenarbeit im Management und zur Erhaltung der Art in beiden nationalen Managementplänen zu spezifizieren. Das geschieht in Absprache mit den allgemeinen Richtlinien und soll ein vereinheitlichtes Monitoring, gemeinsame Vorgehensweisen der Eingreifgruppen, gemeinsame Vorschriften bezüglich Kompensationssystemen und schlussendlich auch gemeinsame Vereinbarungen bezogen auf die jährlichen Eingriffe in den Populationen beinhalten.